Rezension

SIGMA 30 mm f1.4 DC DN Contemporary

Dieses Objektiv ist für Sony E-Mount, MFT-Mount, Canon EF-M-Mount verfügbar. Ich nutze es als lichtstarkes Standard-Objektiv, das bei den MFT-Systemen ca. 60mm entspricht. So nutze ich eine leichte Vergrößerung gegenüber einem 25mm/50mm-Objektiv.
Die Verarbeitung des Objektives ist sehr gut. Das Gehäuse besteht größtenteils aus Metall. Der breite Einstellring lässt sich sehr leicht und geschmeidig drehen, wobei mir das fast schon etwas zu leichtgängig ist. Größenmäßig entspricht es etwa dem Panasonic Vario 14-140 Superzoom, es ist also ein ordentlicher Brocken für ein Standard-Objektiv. Ich mag das aber, da hat man wenigstens etwas in der Hand.
 
Daten zum Objektiv: Ausgezeichneter und leiser Autofokus, 9-lamellige Blendenöffnung, Filterdurchmesser: 52mm, Naheinstellgrenze: 30cm, 9 Linsen in 7 Gruppen, Innenfokussierung, ca. 64,8 x 73,3 mm, ca. 265 g schwer, UVP 399,- Euro.
 
Die Lichtstärke ermöglicht auch relativ bequem Aufnahmen, bei schlechterem Licht (den Rest erledigt die Stabilisierung der MFT-Systeme. ). Ich bin mit der Abbildungsleistung sehr zufrieden. Preislich liegt das Objektiv z.Zt. bei guten 300 Euro; was ja auch noch ein durchaus überschaubarer Preis ist. Gebrauchte Objektive in gutem Zustand bekommt man um die 200 Euro.

Kamlan 50mm f/1.1

KamlanDieses manuelle 50mm-Objektiv mit f/1.1(!!) nutze ich gerne für die Portrait-Fotografie. (Bei den MFT-Kameras entspricht das 100mm KB). Es kostet je nach Anschluss zwischen knapp 140 und 180 Euro. Es wird angeboten für Sony E-Mount, MFT, Fujifilm X Serie und Canon M Mount.

Das massive Metallgehäuse macht einen sehr wertigen Eindruck. Die beiden Drehringe für Blende und Entfernung sind etwas schwergängiger, aber das schadet auch nicht, da es sich so auch nicht so schnell versehentlich verstellen kann. Filterdurchmesser ist 52mm.

Die kontrastreichen Fotos gefallen durch Schärfe und ein sehr schönes Bokeh. Mit seiner großen Blendenöffnung bis f/1.1 hat das Objektiv eine extrem hohe Lichtstärke und ermöglicht auch bei schlechten Lichtverhältnissen präzise Aufnahmen. Bei Offenblende ist der Schärfebereich natürlich sehr dünn, aber das macht ja gerade den Reiz dieses speziellen Objektives aus.

Hundegruppe

Panasonic Lumix G Vario 14-140mm 3.5-5.6 ASPH. Power O.I.S. II

Vario 14-140mmDas Panasonic Lumix G Vario 14-140mm 3.5-5.6 ASPH. Power O.I.S. ist das ultimative Allround-Objektiv für MFT-Kameras. Es deckt einen sehr großen Bereich ab (28-280mm – KB) und ist dabei noch relativ lichtstark. Das kompakte Objektiv ist nur geringfügig größer als das meist als Paket mit einer Lumix-Kamera gelieferte Panasonic Lumix G Vario 12-60mm (24-120mm – KB) und hat laut verschiedener  Tests und nach meiner eigene Erfahrung eine durchaus vergleichbare Bildqualität. 

Es ist klar, dass solch ein Super-Zoom nicht die Qualität einer Festbrennweite bieten kann, aber es ist eine gute Option als Immer-drauf-Objektiv, z.B. für Reisen und Street-Fotografie und bietet mit seinem kompakten und leichten Gehäuse eine enorme Flexibilität. Z.B. in der Verbindung mit Kameras der GX-Serie, wie z.B. einer Lumix DC-GX9 oder DMC-GX8 passte es perfekt.

Wer es sich leisten möchte und kann, der sollte auf jeden Fall statt des 12-60er dieses Objektiv wählen. Beim Kauf ist unbedingt darauf zu achten, dass es insgesamt drei Versionen gibt. Die aktuelle heißt Power O.I.S. II (UVP 699,00). Der Vorgänger ohne die II unterscheidet sich lediglich dadurch, dass er nicht Staub- und Spritzwasserfest ist und keine Dual-Stabilisierung bietet (ca. 599,00). Dafür ist es preiswerter und durchaus noch problemlos einsetzbar. Das älteste Modell heißt Mega O.I.S.; es ist nicht ganz so lichtstark und etwas langsamer, aber auch gebraucht deutlich preiswerter.

Leica DG Vario-Elmar 100-400 mm 4-6.3 Asph. OIS

Leica 100-400Mein Lieblings-Objektiv für Tierfotografie ist das: Panasonic Leica DG Vario-Elmar 100-400 mm 4-6.3 Asph. OIS, Brennweite 100-400mm, durch den cropfaktor wird daraus bei MFT-Systemkameras 200-800mm.

Ich hatte vorher das Panasonic H-FSA100300E Lumix G Vario 100300 mm/ F4.0-5.6 II/O.I.S. Das einem relativ preiswert viel Zoom (200-600mm) bietet, bin aber dann auf das Leica-Objektiv umgestiegen.

Das Objektiv ist, wie bei Leica nicht anders zu erwarten, ungemein wertig gebaut (komplett aus Metall), die Einstellringe gleiten sehr geschmeidig. Es ist Spritzwasser- und Staubgeschützt, also der ideale Partner für meine Lumix DC-G9. Hier wird dann auch die Dual-Stabilisierung (Objektiv + Kamera) wirksam. In der Kombi dieser zwei Teile wurde die Tierfotografie für mich auf eine neues Level gehoben, da Fotos freihand mit 800mm Brennweite absolut kein Problem sind. Das Fokussieren klappt super schnell und die Bildqualität ist ausgezeichnet, absolut kein Vergleich mit dem 100-300er. Man kann direkt am Objektiv auf Manuellen Fokus umschalten, die Stabilisierung ein- und ausschalten, und zur Beschleunigung den Schärfebereich auf über 5m reduzieren.

Der untere Bügel ist natürlich abnehmbar und die Streulichtblende ist doppelt vorhanden. Einmal eine kleine Ausziehbare, die fest mit dem Objektiv verbunden ist und eine Größere anschraubbare. Etwas, was mich bei größeren Objektiven immer genervt hatte, ist hier gut gelöst. Man kann verhindern, dass sich das Objektiv beim Tragen verstellt, indem man einen Ring dreht und damit das Objektiv in der eingestellten Stellung fixiert. Weiter unten ist eine Schraube, mit der man das Objektiv mit Kamera, wenn es auf dem Stativ befestigt ist, auf Hochformat drehen kann.

Es ist nicht gerade als Sonderangebot anzusehen, aber es ist jeden Euro wert, finde ich.

 

Fisheye Meike MK 6,5 mm f/2.0

Fisheye-FotoFür die Meisten lohnt sich ein Fisheye-Objektiv nicht wirklich. Zu selten wird es genutzt und die Preise sind meist sehr hoch. Hier habe ich einen Tipp parat. Abgesehen von den auf das Filtergewinde aufschraubbaren Linsen-Vorsätzen, die von der Qualität wirklich nicht besonders glänzen können, gibt es unter der Marke „Meike“ manuelle Fisheye-Objektive, die durchaus erschwinglich sind.

Das „MEIKE MK 6,5mm f/2.0“ gibt es für E-Mount, X-Mount und MFT. Es kostet z.Zt. bei Amazon knapp 130 Euro (hier lohnt sich eine direkte Bestellung bei AliExpress in China nicht, dort kostet das Objektiv etwas mehr als 115 Euro). Die Verarbeitung ist gut und die Bildqualität taugt auch was.

Was auffällt, für solch ein kleines Objektiv ist das Gewicht ganz ordentlich; man merkt es deutlich, wenn es an der Kamera angeschlossen ist. Das Scharfstellen ist bei einem Weitwinkel-Objektiv nicht so besonders schwer Es verzeiht einem auch mal eine leichte Fehleinstellung und ab etwas mehr als 1m Abstand fängt „unendlich“ an. Die Blende lässt sich stufenlos einstellen Beide Stellringe bewegen sich sehr geschmeidig. Überhaupt hat man das Gefühl ein sehr viel teureres Objektiv in Händen zu halten. Das Gehäuse und sogar der Objektiv-Deckel bestehen aus Metall. Filter kann man aus verständlichen Gründen natürlich nicht anbringen.

Insgesamt ist dieses Fisheye für Leute, die das mal ausprobieren wollen ein echter Tipp.

Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 8-18mm 2.8-4 ASPH

Superweitwinkel-ZoomEigentlich eher nicht für die Wildtier-Fotografie geeignet ist das Ultra-Weitwinkelzoom für MFT-Systemkameras Panasonic Leica DG Vario-Elmarit 8-18mm 2.8-4 ASPH (entspr. 16-36mm KB). ein sehr interessantes Teil, das man abgesehen von Landschaft- und Städte-Fotografie sicher sicher auch im Zoo einsetzen kann (wenn man sich nahe genug heran traut. ).

Ich hatte sowohl das Panasonic H-F007014E LUMIX G Vario Superweitwinkel 7-14 mm F4.0 ASPh. wie auch die Leica-Version auf der Liste. Letztendlich hat Leica trotz des höheren Preises gewonnen. Die Gründe sind einfach erklärt: Abgesehen von der deutlich wertigeren Verarbeitung waren vor allem der größere Zoom-Bereich und die höherere Lichtstärke ausschlaggebend. 16-36 schlägt 14-28 deutlich und mit 36mm kann man auch schon relativ normal ohne extreme Weitwinkeleffekte fotografieren. Preislich sind die beiden Objektive auch nicht so extrem weit auseinander. 7-14 = ca. 750 Euro und das 8-18mm knapp unter 1000 (Listenpreis knapp 1200). Wer etwas wagemutiger ist, der kann es sich für ca. 800 Euro in HongKong bestellen. Hab‘ das bei anderen Objektiven schon ausprobiert, das sind Originale.

Wie bei Leica gewohnt, glänzt das Objektiv durch seine robuste Konstruktion und die geschmeidige Nutzung. Es ist ebenfalls gegen Spritzwasser und Staub geschützt. Die Streulichtblende ist mit einer Taste arretiert und man kann AF/MF direkt am Objektiv umstellen. Das Filtergewinde ist mit 67 mm auch nicht so extrem groß. Wie auch bei dem 100-400-Telezoom ist die Abbildungsleistung ausgezeichnet und deutlich besser, als beim 7-14mm. Wer also ein MFT-System hat und Wert auf ein Ultra-Weitwinkelzoom legt, der ist mit diesem guten Stück bestens bedient.

LUMIX DMC-GM5

Ende 2013 veröffentlichte Panasonic die LUMIX DMC-GM1. Es handelte sich um eine sehr kompakte Systemkamera aus der G-Serie. Größenmäßig bewegte sie sich im Bereich der kompakten Reisekameras (Größe: 98 x 55 x 30 mm / Gewicht 204g). Der Unterschied gegenüber den normalen Kompakt-Kameras: diese Kamera verfügte über den viel größeren Sensor der MFT-Serie und konnte im Prinzip mit allen MFT-Objektiven betreiben werden. Inwieweit es Sinn macht z.B. das Leica 100-400mm mit dieser Kamera zu nutzen, das bleibt jedem selber überlassen. Die Kamera ist technisch ungefähr auf dem Stand der LUMIX DMC-GX7. Mit einer Auflösung von 16MPixel bietet sie genug um auch heute noch problemlos zu bestehen. Der Nachfolger, die LUMIX DMC-GM5 wurde um einen Sucher aufgewertet. Stattdessen verzichtete Panasonic auf den eingebauten Blitz, der jetzt als als externer Blitz beiliegt. Diese Kamera ist, wie die GM1, nur noch gebraucht zu erwerben, aber sie ist viel seltener und demzufolge auch teuerer.

Die GM5 wurde ebenfalls meist mit dem sehr kompakten Vario 12-32mm (entspr. 24-64mm KB) verkauft. Es gibt auch noch das 35-100 mm (70-200 mm KB). Damit wurde dann ein gesamter Bereich von 24-200mm abgedeckt. Beide Objektive glänzten durch ihre extrem kompakten Maße. Zu Nutzung mussten sie erst aus der Ruhestellung ausgefahren werden. Die Bild-Qualität beider Objektive ist absolut brauchbar. Als weitere Objektiv bietet sich das 14-42mm an (28-84mm KB). Dieses Objektiv ist ebenfalls sehr kompakt und hat einen größeren nutzbaren Bereich. Das Vario 12-60mm (24-120mm KB) ist m.E. das größte Objektiv, das noch in Verbindung mit dieser Kamera Sinn macht. 

Die Kamera hat einen Sucher und das Display ist leider nicht beweglich.  Da das Gehäuse aufgrund der geringen Größe nicht sehr gut in der Hand liegt, bietet es sich an, auf der rechten Seite neben dem Objektiv einen Gummigriff anzubringen, der mit wenig Aufwand und vor allem ohne Größenzuwachs die Kamera deutlich handlicher macht. Speziell für diese Kamera wird da leider nichts mehr im Zubehörhandel angeboten, aber der Griff  Sony AG-R2a für die Kameras RX100, RX100II, RX100III, RX100IV, RX100V, RX100VI, RX100VII passt perfekt auch an die kleine LUMIX. Es gibt von Panasonic einen schicken Alu-Griff, der auch relativ teuer ist. Er wird unten am Stativgewinde angebracht. Ich halte davon relativ wenig, weil er die Kamera um ca. 5mm höher macht und das läuft dem Zweck der Kamera eigentlich völlig entgegen.

Natürlich funktioniert diese Kamera auch mit der Panasonic-App und kann damit Bilder übertragen und auch ferngesteuert werden.

Warum nutzt man solch eine alte Kamera? Ganz einfach, es gibt Gelegenheiten, wo die aktuelle Ausrüstung einfach zu sperrig und zu schwer ist. Da läuft dann die GM5 zur Höchstform auf. Panasonic hat diese Serie leider nicht weiter geführt. 

LUMIX DMC-GM1

Ende 2013 veröffentlichte Panasonic die LUMIX DMC-GM1. Es handelte sich um eine sehr kompakte Systemkamera aus der G-Serie. Größenmäßig bewegte sie sich im Bereich der kompakten Reisekameras (Größe: 98 x 55 x 30 mm / Gewicht 204g). Der Unterschied gegenüber den normalen Kompakt-Kameras: diese Kamera verfügte über den viel größeren Sensor der MFT-Serie und konnte im Prinzip mit allen MFT-Objektiven betreiben werden. Inwieweit es Sinn macht z.B. das Leica 100-400mm mit dieser Kamera zu nutzen, das bleibt jedem selber überlassen. Die Kamera ist technisch ungefähr auf dem Stand der LUMIX DMC-GX7. Mit einer Auflösung von 16MPixel bietet sie genug um auch heute noch problemlos zu bestehen.

Die GM1 wurde meist mit dem sehr kompakten Vario 12-32mm (entspr. 24-64mm KB) verkauft. Es gab auch Pakete, in denen zusätzlich  noch das 35-100 mm (70-200 mm KB) beilag. Damit wurde dann ein Bereich von 24-200mm abgedeckt. Beide Objektive glänzten durch ihre extrem kompakten Maße. Zu Nutzung mussten sie erst aus der Ruhestellung ausgefahren werden. Die Bild-Qualität beider Objektive ist absolut brauchbar. Als weitere Objektiv bietet sich das 14-42mm an (28-84mm KB). Dieses Objektiv ist ebenfalls sehr kompakt und hat einen größeren nutzbaren Bereich. Das Vario 12-60mm (24-120mm KB) ist m.E. das größte Objektiv, das noch in Verbindung mit dieser Kamera Sinn macht. 

Die Kamera hat keinen Sucher und das Display ist nicht beweglich. Das sind Zugeständnisse an die Kompaktheit. Aber es wurde trotzdem ein ausklappbarer Blitz eingebaut. Da das Gehäuse aufgrund der geringen Größe nicht sehr gut in der Hand liegt, bietet es sich an, auf der rechten Seite neben dem Objektiv einen Gummigriff anzubringen, der mit wenig Aufwand und vor allem ohne Größenzuwachs die Kamera deutlich handlicher macht. Speziell für diese Kamera wird da leider nichts mehr im Zubehörhandel angeboten, aber der Griff  Sony AG-R2a für die Kameras RX100, RX100II, RX100III, RX100IV, RX100V, RX100VI, RX100VII passt perfekt auch an die kleine LUMIX. Es gibt von Panasonic einen schicken Alu-Griff, der auch relativ teuer ist. Er wird unten am Stativgewinde angebracht. Ich halte davon relativ wenig, weil er die Kamera um ca. 5mm höher macht und das läuft dem Zweck der Kamera eigentlich völlig entgegen.

Natürlich funktioniert diese Kamera auch mit der Panasonic-App und kann damit Bilder übertragen und auch ferngesteuert werden.

Warum nutzt man solch eine alte Kamera? Ganz einfach, es gibt Gelegenheiten, wo die aktuelle Ausrüstung einfach zu sperrig und zu schwer ist. Da läuft dann die GM1 zur Höchstform auf. Panasonic hat zwar noch eine Nachfolgerin (DMC-GM5) aufgelegt, aber danach kam leider nichts mehr.

LUMIX DMC-TZ58

Diese kleine, sehr handliche  Kamera diente mir als „immer-dabei-Notfall-Kamera“. Durch ihre geringe Größe, ist sie absolut Taschen tauglich.

Die technischen Daten:

  • Maße: 59,9 x 107,9 x 31,1 mm
  • Gewicht: 249g
  • 16MPixel
  • Hochwertiges 24mm Weitwinkel Objektiv mit 20x optischer Zoom
  • 180° schwenkbares 7,5cm LC-Display mit Touchfunktion
  • WiFi-Funktion Zur Übertragung von Bildern aufs Smartphone und zur Fernsteuerung der Kamera über mobile Endgeräte (Zoomen & Auslösen)

Da diese Kamera aufgrund der geringen Größe keinen Platz für einen Sucher hat, muss man mit dem klappbaren Touch-Display vorlieb nehmen, das eine Diagonale von 7,5 cm hat. Das klappt ganz gut, vor allem, wenn man eine matte Schutzfolie aufzieht. Man kann das Display um 180° drehen. In der letzten Position steht das Display über  der Kamera und die Darstellung ist gedreht, damit man problemlos auch Selfies aufnehmen kann.

Der Akku hält nicht besonders lange, aber für einen längeren Spaziergang (und ein paar Hundert Bilder) reicht das absolut und das Praktische ist, man kann sie über ein mikro-USB-Kabel und z.B. einen Mobil-Akku unterwegs wieder aufladen.

Ich war ganz angetan von der für diese Kamera-Klasse ausgesprochen gute Bildqualität. Auch im Zoom-Bereich schlägt sich die Kleine ordentlich. Relativ schnell ist sie auch noch. Insgesamt kann man diese relativ preiswerte, kompakte Kamera für Leute, die keine riesigen Vergrößerungen machen wollen, sondern  Urlaubs-, Familien- oder Partyfotos knipsen vorbehaltlos empfehlen.

Inzwischen ist die LUMIX TZ58 in meiner Ausrüstung durch eine LUMIX LX15  ersetzt worden.

Eines möchte ich noch erwähnen und zwar die Lumix-Foto-App, die für Android oder Apple verfügbar ist. Sie ist von der Bedienung und den Möglichkeiten wirklich klasse. Die Verbindung Kamera-Smartphone ist schnell und problemlos über WiFi hergestellt und die Bildübertragung  ist simpel und schnell. Die Fernsteuerung der Kamera ist geradezu perfekt. Das ist auch ein Grund, die Lumix-Serie zu empfehlen. Ich habe schon die entsprechenden Apps von Olympus, Samsung und Sony ausprobiert und musste dabei feststellen, dass sie der Panasonic-App m.E. nicht das Wasser reichen können.

Ich habe mich ausschließlich mit der Fotografie beschäftigt, deshalb kann ich zur Video-Funktion nichts sagen.

LUMIX DC-G9

Die Spitze der Pyramide der spiegellosen Panasonic LUMIX-Serie. Der Preis für das Gehäuse ist mit knapp 1.400 Euro schon eine echte Herausforderung für einen Hobbyfotografen.

Man bekommt allerdings auch sehr viel für sein Geld. Laut Tests verschiedener Fachzeitschriften ist die DC-G9 aktuell die beste Kamera bis zur APS-C-Sensorgröße. Ihre Funktionsvielfalt ist enorm und man kommt nicht umhin, sich dafür ein Fachbuch zu kaufen, da die beigefügte Gebrauchsanleitung eher mager ist und die gebotenen Optionen enorm sind. Hier empfehle ich die LUMIX G9 System Fotoschule von Frank Späth. Darin wird die Kamera sehr ausführlich erklärt.

Die Kamera besitzt ein sehr hochwertiges gegen Spritzwasser und Staub geschütztes Gehäuse und eine gute Akkulaufzeit. Im MFT-Universum hat sie z.Zt. die beste Bildqualität. Der rasend schnelle Autofokus und Serienaufnahmen in einzigartiger Geschwindigkeit suchen ihresgleichen. Ein Dual-SD-Schacht ermöglicht paralleles Abspeichern, alternativ natürlich auch abwechselndes Speichern der Fotos. Aufnahmeserien mit bis zu 60 Bilder pro Sekunde plus 6K-Foto-Modi bietet die Kamera.

Im Videobereich bietet die G9 auch sehr viel. Mich interessiert dieser Bereich allerdings kaum, sodass ich zu dem Thema relativ wenig sagen kann. Hier würde ich für engagierte Filmer auch eher zur Lumix GH5 raten, dem G9-Pendant für Filme.

Besonders möchte ich den Sucher der Kamera hervorheben: Wegen der brillanten Darstellung mit ca. 3,7 Millionen Subpixeln, der 0,83-fachen Vergrößerung und aufgrund der ungemein flüssigen 120 Hertz Bildwiederholfreqeunz, ist das eines der vielen Highlights der G9.

Natürlich hat sie auch ein dreh- und schwenkbares, sehr klares Display das auf Touch-Eingaben sensibel reagiert. WiFi ist selbstverständlich auch an Bord. Ebenso wird eine Bluetooth-Verbindung angeboten, die es ermöglicht, z.B. die GPS-Daten des Smartphones direkt beim Fotografieren auf den Bildern zu speichern.

Die Panasonic Lumix G9 legt ihren Fokus trotz ebenfalls vorhandener Videostärken eindeutig auf die Fotografie. Und da schlägt sich die Kamera derzeit so ausgezeichnet wie kein anderes Modell in ihrer Sensorklasse: Die Bildqualität von Bild und Video gehört mit zum Besten am Markt, die Ausstattung lässt fast keine Wünsche offen und die Geschwindigkeit von Serienaufnahme, Autofokus sowie der beiden Speicherkarten-Slots ist in dieser Kameraklasse derzeit nicht zu toppen. Auch wenn die MFT-Kameras ursprünglich eher sehr kompakt waren, ist die G9 ein ganz schöner Brocken, wenn dann noch der zusätzliche Akku-Pack dazu kommt, hat man auch  bei großen und schweren Objektiven keine Problem mit der Handhabung; das Ganze liegt ausgezeichnet in der Hand, ist allerdings auch erheblich schwerer als alle anderen MFT-Kameras.

Ein kleiner Tipp noch: Der von Panasonic gelieferte Akku-Griff kostet lt. Hersteller 299 Euro. Ich hatte ihn an der Kamera und war nicht zufrieden, da er nicht so fest saß, wie andere Griffe für Panasonic-Kameras; er hat immer minimal gewackelt; vor allem wenn man den Kameragurt am Stativgewinde befestigt hat und das ganze Gewicht an der Verbindung zur Kamera zerrt. Ich habe ihn letztendlich verkauft und einen Griff von einem Fremdhersteller für knapp 70 Euro erstanden (findet man bei eBay). Dieser war vom Aussehen, der Haptik und den Funktionen nicht vom Original zu unterscheiden, saß aber deutlich besser an der Kamera.

Man muss allerdings akzeptieren, dass Panasonic sich bei dieser Kamera vom ursprünglichen Ziel des MFT-Systemes, sehr kompakte und leichte Kameras  zu gestalten , weit entfernt hat. Die G9 fühlt sich größenmäßig fast wie eine ausgewachsene Spiegelreflex-Kamera an und betritt auch vom Gewicht eine ganz andere Dimension. Das hilft aber z.B. bei der Handhabung der Kamera mit großen Objektiven.

Eines möchte ich noch erwähnen und zwar die Lumix-Foto-App, die für Android oder Apple verfügbar ist. Sie ist von der Bedienung und den Möglichkeiten wirklich klasse. Die Verbindung Kamera-Smartphone ist schnell und problemlos über WiFi hergestellt und die Bildübertragung  ist simpel und schnell. Die Fernsteuerung der Kamera ist geradezu perfekt. Das ist auch ein Grund, die Lumix-Serie zu empfehlen. Ich habe schon die entsprechenden Apps von Olympus, Samsung und Sony ausprobiert und musste dabei feststellen, dass sie der Panasonic-App m.E. nicht das Wasser reichen können.