Kamera

LUMIX DMC-GM5

Ende 2013 veröffentlichte Panasonic die LUMIX DMC-GM1. Es handelte sich um eine sehr kompakte Systemkamera aus der G-Serie. Größenmäßig bewegte sie sich im Bereich der kompakten Reisekameras (Größe: 98 x 55 x 30 mm / Gewicht 204g). Der Unterschied gegenüber den normalen Kompakt-Kameras: diese Kamera verfügte über den viel größeren Sensor der MFT-Serie und konnte im Prinzip mit allen MFT-Objektiven betreiben werden. Inwieweit es Sinn macht z.B. das Leica 100-400mm mit dieser Kamera zu nutzen, das bleibt jedem selber überlassen. Die Kamera ist technisch ungefähr auf dem Stand der LUMIX DMC-GX7. Mit einer Auflösung von 16MPixel bietet sie genug um auch heute noch problemlos zu bestehen. Der Nachfolger, die LUMIX DMC-GM5 wurde um einen Sucher aufgewertet. Stattdessen verzichtete Panasonic auf den eingebauten Blitz, der jetzt als als externer Blitz beiliegt. Diese Kamera ist, wie die GM1, nur noch gebraucht zu erwerben, aber sie ist viel seltener und demzufolge auch teuerer.

Die GM5 wurde ebenfalls meist mit dem sehr kompakten Vario 12-32mm (entspr. 24-64mm KB) verkauft. Es gibt auch noch das 35-100 mm (70-200 mm KB). Damit wurde dann ein gesamter Bereich von 24-200mm abgedeckt. Beide Objektive glänzten durch ihre extrem kompakten Maße. Zu Nutzung mussten sie erst aus der Ruhestellung ausgefahren werden. Die Bild-Qualität beider Objektive ist absolut brauchbar. Als weitere Objektiv bietet sich das 14-42mm an (28-84mm KB). Dieses Objektiv ist ebenfalls sehr kompakt und hat einen größeren nutzbaren Bereich. Das Vario 12-60mm (24-120mm KB) ist m.E. das größte Objektiv, das noch in Verbindung mit dieser Kamera Sinn macht. 

Die Kamera hat einen Sucher und das Display ist leider nicht beweglich.  Da das Gehäuse aufgrund der geringen Größe nicht sehr gut in der Hand liegt, bietet es sich an, auf der rechten Seite neben dem Objektiv einen Gummigriff anzubringen, der mit wenig Aufwand und vor allem ohne Größenzuwachs die Kamera deutlich handlicher macht. Speziell für diese Kamera wird da leider nichts mehr im Zubehörhandel angeboten, aber der Griff  Sony AG-R2a für die Kameras RX100, RX100II, RX100III, RX100IV, RX100V, RX100VI, RX100VII passt perfekt auch an die kleine LUMIX. Es gibt von Panasonic einen schicken Alu-Griff, der auch relativ teuer ist. Er wird unten am Stativgewinde angebracht. Ich halte davon relativ wenig, weil er die Kamera um ca. 5mm höher macht und das läuft dem Zweck der Kamera eigentlich völlig entgegen.

Natürlich funktioniert diese Kamera auch mit der Panasonic-App und kann damit Bilder übertragen und auch ferngesteuert werden.

Warum nutzt man solch eine alte Kamera? Ganz einfach, es gibt Gelegenheiten, wo die aktuelle Ausrüstung einfach zu sperrig und zu schwer ist. Da läuft dann die GM5 zur Höchstform auf. Panasonic hat diese Serie leider nicht weiter geführt. 

LUMIX DMC-GM1

Ende 2013 veröffentlichte Panasonic die LUMIX DMC-GM1. Es handelte sich um eine sehr kompakte Systemkamera aus der G-Serie. Größenmäßig bewegte sie sich im Bereich der kompakten Reisekameras (Größe: 98 x 55 x 30 mm / Gewicht 204g). Der Unterschied gegenüber den normalen Kompakt-Kameras: diese Kamera verfügte über den viel größeren Sensor der MFT-Serie und konnte im Prinzip mit allen MFT-Objektiven betreiben werden. Inwieweit es Sinn macht z.B. das Leica 100-400mm mit dieser Kamera zu nutzen, das bleibt jedem selber überlassen. Die Kamera ist technisch ungefähr auf dem Stand der LUMIX DMC-GX7. Mit einer Auflösung von 16MPixel bietet sie genug um auch heute noch problemlos zu bestehen.

Die GM1 wurde meist mit dem sehr kompakten Vario 12-32mm (entspr. 24-64mm KB) verkauft. Es gab auch Pakete, in denen zusätzlich  noch das 35-100 mm (70-200 mm KB) beilag. Damit wurde dann ein Bereich von 24-200mm abgedeckt. Beide Objektive glänzten durch ihre extrem kompakten Maße. Zu Nutzung mussten sie erst aus der Ruhestellung ausgefahren werden. Die Bild-Qualität beider Objektive ist absolut brauchbar. Als weitere Objektiv bietet sich das 14-42mm an (28-84mm KB). Dieses Objektiv ist ebenfalls sehr kompakt und hat einen größeren nutzbaren Bereich. Das Vario 12-60mm (24-120mm KB) ist m.E. das größte Objektiv, das noch in Verbindung mit dieser Kamera Sinn macht. 

Die Kamera hat keinen Sucher und das Display ist nicht beweglich. Das sind Zugeständnisse an die Kompaktheit. Aber es wurde trotzdem ein ausklappbarer Blitz eingebaut. Da das Gehäuse aufgrund der geringen Größe nicht sehr gut in der Hand liegt, bietet es sich an, auf der rechten Seite neben dem Objektiv einen Gummigriff anzubringen, der mit wenig Aufwand und vor allem ohne Größenzuwachs die Kamera deutlich handlicher macht. Speziell für diese Kamera wird da leider nichts mehr im Zubehörhandel angeboten, aber der Griff  Sony AG-R2a für die Kameras RX100, RX100II, RX100III, RX100IV, RX100V, RX100VI, RX100VII passt perfekt auch an die kleine LUMIX. Es gibt von Panasonic einen schicken Alu-Griff, der auch relativ teuer ist. Er wird unten am Stativgewinde angebracht. Ich halte davon relativ wenig, weil er die Kamera um ca. 5mm höher macht und das läuft dem Zweck der Kamera eigentlich völlig entgegen.

Natürlich funktioniert diese Kamera auch mit der Panasonic-App und kann damit Bilder übertragen und auch ferngesteuert werden.

Warum nutzt man solch eine alte Kamera? Ganz einfach, es gibt Gelegenheiten, wo die aktuelle Ausrüstung einfach zu sperrig und zu schwer ist. Da läuft dann die GM1 zur Höchstform auf. Panasonic hat zwar noch eine Nachfolgerin (DMC-GM5) aufgelegt, aber danach kam leider nichts mehr.

LUMIX DMC-TZ58

Diese kleine, sehr handliche  Kamera diente mir als „immer-dabei-Notfall-Kamera“. Durch ihre geringe Größe, ist sie absolut Taschen tauglich.

Die technischen Daten:

  • Maße: 59,9 x 107,9 x 31,1 mm
  • Gewicht: 249g
  • 16MPixel
  • Hochwertiges 24mm Weitwinkel Objektiv mit 20x optischer Zoom
  • 180° schwenkbares 7,5cm LC-Display mit Touchfunktion
  • WiFi-Funktion Zur Übertragung von Bildern aufs Smartphone und zur Fernsteuerung der Kamera über mobile Endgeräte (Zoomen & Auslösen)

Da diese Kamera aufgrund der geringen Größe keinen Platz für einen Sucher hat, muss man mit dem klappbaren Touch-Display vorlieb nehmen, das eine Diagonale von 7,5 cm hat. Das klappt ganz gut, vor allem, wenn man eine matte Schutzfolie aufzieht. Man kann das Display um 180° drehen. In der letzten Position steht das Display über  der Kamera und die Darstellung ist gedreht, damit man problemlos auch Selfies aufnehmen kann.

Der Akku hält nicht besonders lange, aber für einen längeren Spaziergang (und ein paar Hundert Bilder) reicht das absolut und das Praktische ist, man kann sie über ein mikro-USB-Kabel und z.B. einen Mobil-Akku unterwegs wieder aufladen.

Ich war ganz angetan von der für diese Kamera-Klasse ausgesprochen gute Bildqualität. Auch im Zoom-Bereich schlägt sich die Kleine ordentlich. Relativ schnell ist sie auch noch. Insgesamt kann man diese relativ preiswerte, kompakte Kamera für Leute, die keine riesigen Vergrößerungen machen wollen, sondern  Urlaubs-, Familien- oder Partyfotos knipsen vorbehaltlos empfehlen.

Inzwischen ist die LUMIX TZ58 in meiner Ausrüstung durch eine LUMIX LX15  ersetzt worden.

Eines möchte ich noch erwähnen und zwar die Lumix-Foto-App, die für Android oder Apple verfügbar ist. Sie ist von der Bedienung und den Möglichkeiten wirklich klasse. Die Verbindung Kamera-Smartphone ist schnell und problemlos über WiFi hergestellt und die Bildübertragung  ist simpel und schnell. Die Fernsteuerung der Kamera ist geradezu perfekt. Das ist auch ein Grund, die Lumix-Serie zu empfehlen. Ich habe schon die entsprechenden Apps von Olympus, Samsung und Sony ausprobiert und musste dabei feststellen, dass sie der Panasonic-App m.E. nicht das Wasser reichen können.

Ich habe mich ausschließlich mit der Fotografie beschäftigt, deshalb kann ich zur Video-Funktion nichts sagen.

LUMIX DC-G9

Die Spitze der Pyramide der spiegellosen Panasonic LUMIX-Serie. Der Preis für das Gehäuse ist mit knapp 1.400 Euro schon eine echte Herausforderung für einen Hobbyfotografen.

Man bekommt allerdings auch sehr viel für sein Geld. Laut Tests verschiedener Fachzeitschriften ist die DC-G9 aktuell die beste Kamera bis zur APS-C-Sensorgröße. Ihre Funktionsvielfalt ist enorm und man kommt nicht umhin, sich dafür ein Fachbuch zu kaufen, da die beigefügte Gebrauchsanleitung eher mager ist und die gebotenen Optionen enorm sind. Hier empfehle ich die LUMIX G9 System Fotoschule von Frank Späth. Darin wird die Kamera sehr ausführlich erklärt.

Die Kamera besitzt ein sehr hochwertiges gegen Spritzwasser und Staub geschütztes Gehäuse und eine gute Akkulaufzeit. Im MFT-Universum hat sie z.Zt. die beste Bildqualität. Der rasend schnelle Autofokus und Serienaufnahmen in einzigartiger Geschwindigkeit suchen ihresgleichen. Ein Dual-SD-Schacht ermöglicht paralleles Abspeichern, alternativ natürlich auch abwechselndes Speichern der Fotos. Aufnahmeserien mit bis zu 60 Bilder pro Sekunde plus 6K-Foto-Modi bietet die Kamera.

Im Videobereich bietet die G9 auch sehr viel. Mich interessiert dieser Bereich allerdings kaum, sodass ich zu dem Thema relativ wenig sagen kann. Hier würde ich für engagierte Filmer auch eher zur Lumix GH5 raten, dem G9-Pendant für Filme.

Besonders möchte ich den Sucher der Kamera hervorheben: Wegen der brillanten Darstellung mit ca. 3,7 Millionen Subpixeln, der 0,83-fachen Vergrößerung und aufgrund der ungemein flüssigen 120 Hertz Bildwiederholfreqeunz, ist das eines der vielen Highlights der G9.

Natürlich hat sie auch ein dreh- und schwenkbares, sehr klares Display das auf Touch-Eingaben sensibel reagiert. WiFi ist selbstverständlich auch an Bord. Ebenso wird eine Bluetooth-Verbindung angeboten, die es ermöglicht, z.B. die GPS-Daten des Smartphones direkt beim Fotografieren auf den Bildern zu speichern.

Die Panasonic Lumix G9 legt ihren Fokus trotz ebenfalls vorhandener Videostärken eindeutig auf die Fotografie. Und da schlägt sich die Kamera derzeit so ausgezeichnet wie kein anderes Modell in ihrer Sensorklasse: Die Bildqualität von Bild und Video gehört mit zum Besten am Markt, die Ausstattung lässt fast keine Wünsche offen und die Geschwindigkeit von Serienaufnahme, Autofokus sowie der beiden Speicherkarten-Slots ist in dieser Kameraklasse derzeit nicht zu toppen. Auch wenn die MFT-Kameras ursprünglich eher sehr kompakt waren, ist die G9 ein ganz schöner Brocken, wenn dann noch der zusätzliche Akku-Pack dazu kommt, hat man auch  bei großen und schweren Objektiven keine Problem mit der Handhabung; das Ganze liegt ausgezeichnet in der Hand, ist allerdings auch erheblich schwerer als alle anderen MFT-Kameras.

Ein kleiner Tipp noch: Der von Panasonic gelieferte Akku-Griff kostet lt. Hersteller 299 Euro. Ich hatte ihn an der Kamera und war nicht zufrieden, da er nicht so fest saß, wie andere Griffe für Panasonic-Kameras; er hat immer minimal gewackelt; vor allem wenn man den Kameragurt am Stativgewinde befestigt hat und das ganze Gewicht an der Verbindung zur Kamera zerrt. Ich habe ihn letztendlich verkauft und einen Griff von einem Fremdhersteller für knapp 70 Euro erstanden (findet man bei eBay). Dieser war vom Aussehen, der Haptik und den Funktionen nicht vom Original zu unterscheiden, saß aber deutlich besser an der Kamera.

Man muss allerdings akzeptieren, dass Panasonic sich bei dieser Kamera vom ursprünglichen Ziel des MFT-Systemes, sehr kompakte und leichte Kameras  zu gestalten , weit entfernt hat. Die G9 fühlt sich größenmäßig fast wie eine ausgewachsene Spiegelreflex-Kamera an und betritt auch vom Gewicht eine ganz andere Dimension. Das hilft aber z.B. bei der Handhabung der Kamera mit großen Objektiven.

Eines möchte ich noch erwähnen und zwar die Lumix-Foto-App, die für Android oder Apple verfügbar ist. Sie ist von der Bedienung und den Möglichkeiten wirklich klasse. Die Verbindung Kamera-Smartphone ist schnell und problemlos über WiFi hergestellt und die Bildübertragung  ist simpel und schnell. Die Fernsteuerung der Kamera ist geradezu perfekt. Das ist auch ein Grund, die Lumix-Serie zu empfehlen. Ich habe schon die entsprechenden Apps von Olympus, Samsung und Sony ausprobiert und musste dabei feststellen, dass sie der Panasonic-App m.E. nicht das Wasser reichen können.